In immer mehr Restaurants fährt ein flaches, weißes Fahrzeug zwischen den Tischen durch – lautlos, gleichmäßig, mit vier übereinander gestapelten Tabletts. Es hält vor dem Tisch, ein Signalton ertönt, und der Gast nimmt sein Gericht selbst entgegen. Der menschliche Servicemitarbeiter bringt derweil Wein, beantwortet Fragen und nimmt Bestellungen auf. Das Fahrzeug nennt sich Servieroboter, der Hersteller nennt es Innovation, und die Gastronomen, die damit arbeiten, nennen es meistens pragmatischer: ein Werkzeug, das bestimmte Aufgaben übernimmt, damit Menschen sich um andere kümmern können.
Kellner Roboter sind in der deutschen Gastronomie angekommen. Nicht flächendeckend, nicht reibungslos, aber real genug, um die Frage zu stellen: Ist das ein Modell für meinen Betrieb? Dieser Artikel gibt Ihnen die Grundlage, diese Frage sachlich zu beantworten.Lies weiter
