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Wer in der Gemeinschaftsverpflegung nach Wachstumsfeldern sucht, landet irgendwann bei Kliniken. Die Häuser haben einen konstanten Bedarf, sie sind an sieben Tagen in Betrieb, und die Verpflegung lässt sich nicht ins Homeoffice verlagern. Zu den Gästen gehört Personal, das seinen Takt nicht selbst bestimmt: Ärzte, die in der Funktionsdiagnostik mit Systemen wie Siemens Ultraschall arbeiten, essen dann, wenn zwischen zwei Untersuchungen eine Lücke bleibt – nicht um halb eins. Auf dem Papier sieht Klinikgastronomie nach einem stabilen Geschäft aus. In der Praxis ist sie eines der anspruchsvollsten Segmente der Branche – fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich. Wer hier ausschreibt, kalkuliert oder übernimmt, sollte die Besonderheiten kennen, bevor er ein Angebot abgibt.
