Sie stehen in einer riesigen Halle, umgeben von zwanzig verschiedenen Küchen aus aller Welt, dem Duft von frisch gebackenem Brot, gebratenen Gewürzen und aufgeschäumtem Milchschaum. Links eine Ramen-Bar aus Tokio, rechts ein neapolitanisches Pizzastand, geradeaus ein mexikanischer Tacos-Anbieter, der mit Limette und Koriander hantiert.
Das ist der moderne Food Court – und er hat mit dem Plastiktablett-Erlebnis der Neunziger kaum noch etwas gemein. Was aus Shoppingmalls und Flughäfen bekannt war, hat sich in den letzten Jahren zu einem eigenständigen gastronomischen Format entwickelt, das Esskultur, Stadtleben und Wirtschaftlichkeit auf ungewöhnliche Weise verbindet.Lies weiter
